Pfalzmuseum für Naturkunde

6. Hecke
Erst seit wenigen Jahren gibt es diese Hecke, die unser Grundstück zur daneben fließenden Isenach abgrenzt. Sie besteht aus zahlreichen typischen Heckengehölzen wie Schlehe und Weißdorn. Zwei große Weiden im vorderen Bereich sind typisch für den Rand von Bächen oder Flüssen. Im hinteren Bereich dominieren vor allem verschiedene Schlingpflanzen, die die Hecke als Kletterunterlage nutzen, wie Hopfen oder Schling-Flügelknöterich.

Ein genauerer Blick lohnt sich!

Schlehe

Prunus spinosa
Die Art ist auch unter dem Namen Schwarzdorn bekannt und ist ein Steinobst. Sie ist strauchförmig und erreicht Wuchshöhen von bis zu sechs Meter. An den Zweigen sind zahlreiche lange Dornen ausgebildet. Die Blüten sind weiß und erscheinen von Februar bis März. Die blauen Früchte reifen von September bis Oktober und benötigen ein Frostereigniss, damit sie nicht mehr so bitter und hart sind.

Blauflügelige Prachtlibelle

Calopteryx virgo
Die Flügel der Männchen sind auffällig blaugrün gefärbt, die der Weibchen bräunlich bis kupferfarben. Die Larven der Prachtlibellen findet man vor allem in kleinen Bachläufen, wie der Isenach, welche neben dem Museumsgarten verläuft. Bevorzugt werden beschattete Stellen von Fließgewässern für die Eiablage genutzt.
Foto: ©pixabay

Akebie

Akebia quinata
Es handelt sich hierbei um eine sehr pflegeleichte Pflanze, da sie keine besonderen Ansprüche an den Boden stellt. Die zu den Schlingpflanzen zählende Akebie wird aufgrund ihres schnellen Wachstums gern zur raschen Fassadenbegrünung eingesetzt. Ursprünglich kommt sie aus dem asiatischen Raum.

Hopfen

Humulus lupulus
Hopfen zählt zu den Schlingpflanzen und ist vor allem im Bereich der Hecke regelmäßig zu finden. Von oben betrachtet, windet sich der Hopfen immer im Uhrzeigersinn. Am Stängel sind steife, gestielte Haare ausgebildet – die sogenannten Klimmhaken. Mit diesen hält sich die Pflanze an anderen Pflanzen fest und erklimmt diese. Die jungen Blätter sind noch einfach und ungeteilt, aber meist schon rau. Später sind die Blätter 3-5 spaltig und erinnern an Ahornblätter.
Share by: